zu meiner Person ...

Ich heiße Rudolf Hörmann, bin 52 Jahre alt, verheiratet und habe 2 mittlerweile erwachsene Kinder. Da mich viele Menschen als Rudi kennen, habe ich mich auch für die Domäne: www.rudi-hoermann.de entschieden.
Wie kommt man darauf Hundetrainer zu werden? Wie bei vielen anderen Hundetrainern  auch, begann alles mit einem Hund der mehr oder weniger Probleme bereitet. Bei uns waren es eher mehr als weniger. Im Hauptberuf betreibe ich zusammen mit meiner Frau und seit Neuestem mit meiner Tochter, eine Hausverwaltungsfirma die wir vor rund 25 Jahren gegründet haben. In meiner Freizeit war ich begeisterter Feuerwehrmann. Nach fast 30 Jahren aktiver Tätigkeit, davon die letzten 14 Jahre als Kommandant der Stützpunktfeuerwehr Riedlingen, beschloss ich 2004 auf dem Höhepunkt meiner Feuerwehrkarriere  meine Ämter niederzulegen. Ich wollte die Jahre in denen meine Kinder noch zu Hause sind, gemeinsam mit meiner Familie genießen, nachdem in den vergangenen Jahren immer die Feuerwehr im Vordergrund stand. Das ist mir übrigens  auch tatsächlich gelungen.

Schon seit vielen Jahren gab es bei mir und meiner Frau den Wunsch nach einem Hund. Die endgültige Entscheidung kam auf einer Familienradtour am Inn entlang, von der Schweiz über Österreich nach Passau. Wir trafen damals ein Ehepaar mit einem Husky, Fahrrädern und Hundeanhänger auf einer 6 wöchigen Tour.  Wir waren begeistert. Nach etwas Überlegungszeit besuchten wir zunächst das Tierheim in Biberach. Von dort hatten wir bereits unseren Kater Willi. Wir wollten einfach einem Tier aus dem Tierschutz etwas Gutes tun. Gut für uns, und der Hund wird uns dann auch ewig dankbar sein. Was sich noch als Trugschluss herausstellen sollte. 40 – 50 cm groß, braun und kurzhaarig sollte das Hundchen sein. Man hat ja da so seine Vorstellungen. Die Hundeerziehung dürfte mit Unterstützung von mehreren Büchern, den ohnehin vorhanden Führungsqualitäten und der nötigen Konsequenz  in ein paar Wochen dann erledigt sein. Leider gab es den Wunschhund in unserem Heimattierheim nicht.  Hat wohl nicht auf uns gewartet. Also Recherche im Internet bei anderen Tierheimen. Und tatsächlich, den kleinen braunen Wunschhund gab es tatsächlich. Allerdings in Koblenz. 9 Monate alt und vor 1 Woche aus Rumänien gekommen, kastriert, geimpft und  gechipt. Super, alles erledigt. Nach Überprüfung unsere Person durch den Tierschutz, ging es los. Wir haben den lieben Kerl abgeholt. Die versprochene Katzenverträglichkeit konnte wohl nicht so richtig geprüft werden. Egal wir sind jetzt da und nehmen den Kerl mit. Sofort haben wir uns bei einem benachbarten Hundeverein für einen Erziehungskurs angemeldet. Zwicken, Beißen, Pöbeln das konnte der Kleine perfekt.

Nichts von Leinenführigkeit, Sozialisation mit Hunden und Menschen oder Umweltprägung. Das führte dazu, dass jeder Spaziergang zu einer schweißtreibenden Herausforderung wurde. Schwielen an den Händen, kaputte und verschmutze Klamotten, Prellungen und diverse Wehwehchen bei allen Familienmitgliedern. Na Geduld, ein paar Übungen auf dem Hundeplatz mit Sitz, Platz, Bleib und wir werden das schon in Griff bringen. Es kamen schon die ersten Diskussionen auf, ob der Hund bleiben kann. Der Besuch wurde immer weniger, die Leute im Büro sicherten sich zuerst ab, ob das Untier auch angebunden ist, die Katze musste ins UG zu meiner Mutter ziehen. So ein Hund macht einsam. Die Aggressionen gegenüber Besuchern, Nachbarn und teilweise auch Hunden wurde immer schlimmer. Die Ratschläge anderer Hundebesitzer brachten uns nicht weiter. Eine Abgabe kam nicht in Betracht. Wir hatten schließlich für ein Lebewesen Verantwortung übernommen. Aber auch die mittlerweile sehr zahlreiche Fachliteratur half nur bedingt. Uns fehlte einfach die Gebrauchsanweisung für unseren Chester. Nach dem Tipp eines  Bekannten schlugen wir in der Hundeschule Waldblick bei Nürnberg auf. Zum ersten Mal verstanden wir im Großen und Ganzen was zu tun ist. Den Erfolg brachte ein 10 Tageskurs mit viel Theorie und viel Praxis. Die Arbeit machte so richtig Spaß, nachdem sich auch Erfolge einstellten und wir auch feststellen mussten, dass es mehr Hundebesitzer mit Problemen gab als ohne. Gott sei Dank, wir dachten schon wir sind zu doof einen Hund zu erziehen. Wie erhielten dort das nötige Rüstzeug und mussten erkennen, dass uns vieles erspart geblieben wäre, hätten wir sofort einen Profi besucht. Allerdings blieb auch die Erkenntnis, dass wir mit dem jetzigen Wissen nur an der Oberfläche der Hundeerziehung gekratzt haben und sich Fehlprägungen nicht mehr rückgängig machen lassen. Aber man kann trainieren ...

Mein Interesse an der Hundeerziehung und an den Hintergründen war geweckt. Ich wusste immer noch zu wenig. Der Besuch weiterer Seminare und ein Praktikum brachten mich zu der Überlegung eine Ausbildung als Hundetrainer zu absolvieren. Unser Hund war jetzt zwar nicht perfekt, aber wer hat schon einen perfekten Hund. Für uns war wichtig, dass wir den Schlüssel zum Management unseres Mensch- Hund Rudels erhalten haben. Mit dem was wir alles erlebt haben, war ich sicher, anderen Hundehaltern helfen zu können. Mir war klar, dass hierzu allerdings eine professionelle Ausbildung nötig ist. Mit dem Hundeverhaltenszentrum Canisland habe ich dann, für mich, die richtige Schule gefunden und mit Sabine Padberg eine ausgewiesene Fachfrau in Sachen Hundewesen.  Genügend Praxis sammelte ich in den vergangen Jahren bei meinem Kamerad und Trainerkollegen in den Sozialkontaktstunden der Spasshundeschule (www.spasshunde.de) in Benzingen, bei dem ich bis heute in einer Kooperation die Trainingseinheiten während der Sozialkontaktstunden leite.

Finden Sie Parallelen oder haben Sie ähnliche Probleme, dann sind Sie bei mir genau richtig – Ich verstehe Sie und Ihren Hund!

Verhaltensanalysen • Einzeltrainings • Hausbesuche

© Rudi Hörmann | personal.dog.trainer | AD 2017

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